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Nächstes Treffen für das Jugendforum im Landkreis Tirschenreuth am Freitag, 28. April 2017

Am 30. März 2017 war der Auftakt zum neuen Jugendforum Tirschenreuth im Landratsamt: 15 Jugendliche aus Tirschenreuth, Erbendorf, Waldsassen und Mitterteich waren der Einladung gefolgt, um sich gemeinsam für die Region und die Belange Jugendlicher einzubringen. Die landkreisweite Vernetzung steht zunächst für alle Beteiligten im Mittelpunkt. Das nächste Treffen findet bereits am kommenden Freitag, 28. April 2017 ab 17:30 im „Kulturspeicher“ des Rathauses Erbendorf statt.

Jugendforum Landkreis Tirschenreuth

Am Donnerstag, 11. Mai 2017, veranstaltet der Kreisjugendring Tirschenreuth ein Stadtgespräch mit dem Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt zum Thema "Aktuelle Politik zur Bundestagswahl".

Werner Patzelt zählt zu den maßgeblichen Wissenschaftlern, die Pegida in Dresden empirisch untersucht haben. Mit seiner These von einer "Repräsentationslücke" wirbt er für eine differenzierte Blickweise auf den Rechtspopulismus. Seine Forderung, das Gespräch mit Pegida und Parteien wie der AfD zu suchen und diesen nach pluralistischen Spielregeln zu begegnen, ist nicht unumstritten und sorgt immer wieder auch für Kritik an ihm als "Pegida-Versteher". Darüber und über die aktuelle Politik zur Bundestagswahl spricht mit ihm Clemens Fütterer, Leitender Redakteur der Oberpfalzmedien.

Als Projekt der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Tirschenreuth zielt das Stadtgespräch darauf ab, das Demokratieverständnis junger Bürgerinnen und Bürger zu erweitern und sie im Vorfeld der Bundestagswahl in ihrer politischen Analyse- und Urteilsfähigkeit zu stärken.

Wann: Donnerstag, 11. Mai 2017 - 19.30 Uhr

Wo: Tagungsraum im Hotel & Restaurant Seenario, Regensburger Straße 19, 95643 Tirschenreuth

Es geht um Freundschaft, um Armut, um Ausgrenzung, Politik, Mitmenschlichkeit, Erinnern, Vergessen, Interkulturalität, um Ängste, Ablenkung, Feigheit - und am Ende um ... Mord? oder Tötung auf Verlangen? oder um einen Tötungsbefehl? In einer Stunde kann es um so Vieles gehen.

Dominique Bals, Schauspieler am Theater Hof, bringt das Kunststück fertig, in seinem Stück über seine Freundschaft mit "Ruki", dem Zigeunerboxer, alle Themen zu vereinen. Wie war das mit Ruki? Die Geschichte, an die Bals erinnert, ist Realität in den späten 1920er Jahren. Wirkliche Realität, denn den jungen Boxer Johann Trollmann gab es tatsächlich, und in Berlin-Kreuzberg steht ein Erinnerungsstein für ihn. 1933 wurde Trollmann Deutscher Meister im Halbschwergewicht, doch einige Tage später wurde ihm der Titel wieder aberkannt - Trollmann habe "undeutsch" geboxt.

Der Verein gegen das Vergessen e. V. lädt alle Interessierten ein, sich mit dem "Zigeunerboxer" von Rike Reiniger auseinanderzusetzen: am Donnerstag, 06. April 2017 um 19 Uhr in der Geschwister-Scholl-Mittelschule in Schwarzenbach/Saale, August-Bebel-Str. 30. Schließlich handelt es sich ja um ein Klassenzimmerstück.

Ein Projekt der Koordinierungs- und Fachstelle in Zusammenarbeit mit dem Jungen Theater Hof

In allen vier Partnerschaften für Demokratie in der Mitte Europas laden wir Schulen und Bildungseinrichtungen dazu ein, die beiden politischen Theaterstücke "Dschihad One Way" und "Zigeunerboxer" zu sich zu holen. Aus den Aktions- und Initiativfonds der Partnerschaften werden 80% der Theaterkosten übernommen.

Ziel des Projekts ist es, Jugendliche und junge Erwachsene für das Entstehen und die Entwicklung von Extremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren.

Vortrag und Diskussion am 31. März 2017 im EBZ Bad Alexandersbad

Seit etwa 15 Jahren steht der Begriff Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (kurz: GMF) dafür, abwertende und diskriminierende Einstellungen und Haltungen zu messen und zu analysieren. Im Sommer 2016 hat die Ludwig-Maximilians-Universität München die erste Studie zu GMF in Bayern durchgeführt − unterstützt durch ein breites Bündnis gesellschaftlicher Partner.

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