© Bundesjugendring | flickr.com | CC BY-NC 2.0

Planspiel "Stadtentwicklung hautnah" am 25. JuniAm kommenden Sonntag, 25. Juni 2017, verhandeln die Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Jugendforums Tirschenreuth an der Staatlichen Realschule in Kemnath über die Gestaltung eines neuen Stadtviertels und den entsprechenden Bebauungsplan.

Weitere Mitspielerinnen und Mitspieler sind herzlich willkommen!

  • Wie laufen Entscheidungsverfahren auf kommunaler Ebene ab?
  • Was muss in ein neues Stadtviertel integriert werden?
  • Wie entsteht ein Bebauungsplan?
  • Und was habe ich eigentlich damit zu tun?

Die Teilnehmenden haben durch das Planspiel "Stadtentwicklung hautnah – Entstehung eines neuen Quartiers" die Möglichkeit, das Thema Stadtentwicklung auf kommunaler Ebene spielerisch kennenzulernen.

Das Hofer Bündnis für Zivilcourage „Hof ist bunt, nicht braun“ lädt am Samstag, 1. Juli 2017, zu einer Gedenkstättenfahrt nach Weimar und Buchenwald ein. 

Am Vormittag ist eine thematische Stadtführung zu den Spuren des Nationalsozialismus in Weimar geplant. Im Anschluss daran erfolgt der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald mit Führung. Die Fahrt findet am Samstag, den 1. Juli statt, beginnt um 08.00 Uhr und endet voraussichtlich gegen 17.30 Uhr. Treffpunkt ist der Parkplatz an der Freiheitshalle. Der Unkostenbeitrag beträgt 7,- Euro, darin enthalten sind Transfer, Stadtführung und Eintrittsgeld.

Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt und nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldung bei der Evangelischen Jugendbildungsarbeit unter 09281/86855 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Veranstaltung wird im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" als ein Projekt der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Hof vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, spricht am Mittwoch, 21. Juni 2017, in Münchberg. Das Thema seines Vortrags lautet "Heimat in flüchtigen Zeiten". Der Jurist, Journalist und Autor zahlreicher Bücher ist bekannt für seine scharfsinnigen Kommentare und Leitartikel zu gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Geschehnissen.

Prantl macht sich Gedanken über die "Kraft der Provinz" und über die Frage, was Globalisierung, Populismus, Flucht und Heimat miteinander zu tun haben. "Er bringt das Kunststück fertig, eher konservativ geprägte Begriffe wie Heimat und Provinz nicht fallen zu lassen, sie aber auch nicht zu überhöhen, sondern sie in seinem demokratischen und weltoffenen Weltbild zu beheimaten", schreibt das veranstaltende Evangelische Bildungswerk im Dekanat Münchberg.

Am Donnerstag, 11. Mai 2017, veranstaltet der Kreisjugendring Tirschenreuth ein Stadtgespräch mit dem Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt zum Thema "Aktuelle Politik zur Bundestagswahl".

Werner Patzelt zählt zu den maßgeblichen Wissenschaftlern, die Pegida in Dresden empirisch untersucht haben. Mit seiner These von einer "Repräsentationslücke" wirbt er für eine differenzierte Blickweise auf den Rechtspopulismus. Seine Forderung, das Gespräch mit Pegida und Parteien wie der AfD zu suchen und diesen nach pluralistischen Spielregeln zu begegnen, ist nicht unumstritten und sorgt immer wieder auch für Kritik an ihm als "Pegida-Versteher". Darüber und über die aktuelle Politik zur Bundestagswahl spricht mit ihm Clemens Fütterer, Leitender Redakteur der Oberpfalzmedien.

Die Israelitische Kultusgemeinde Hof lädt am 18. Juni 2017 erstmals zu einer öffentlichen Feier des jüdischen Wochenfests ein, dem Schawuot (hebräisch für "Wochen"). Das Schawuot-Fest hat verschiedene Bedeutungen, u.a. als Erntedankfest und als Gedenktag der Offenbarung der Zehn Gebote am Berge Sinai. Geplant sind traditionelle Speisen, musikalische Darbietungen und Lesungen.

Eingeladen sind sowohl Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde als auch Nicht-Juden. Damit soll zum interreligiösen Dialog in Hof beigetragen werden.

Er selbst hat als Kind das KZ Theresienstadt überlebt und es sich später zu einer Art Lebensaufgabe gemacht, seine Erfahrungen damals, aber auch heute, vor allem den jüngeren Menschen zu überliefern: Pavel Hoffmann spricht im Hofer Rathaus zum Thema "Antisemitismus heute – ein Zeitzeuge berichtet". "Es ist etwas sehr besonderes, dass ein Zeitzeuge nicht nur die eigene Geschichte erzählt, sondern auch den Antisemitismus heute beleuchtet", so Daniel Müller, Leiter der ehrenamtlichen Initiative "Zeugen der Zeitzeugen".

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