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Frankenpost: "Viele Bayern lehnen Muslime ab" vom 04.04.2017 (PDF, ca. 3,6 MB)

Vortrag und Diskussion am 31. März 2017 im EBZ Bad Alexandersbad

Seit etwa 15 Jahren steht der Begriff Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (kurz: GMF) dafür, abwertende und diskriminierende Einstellungen und Haltungen zu messen und zu analysieren. Im Sommer 2016 hat die Ludwig-Maximilians-Universität München die erste Studie zu GMF in Bayern durchgeführt − unterstützt durch ein breites Bündnis gesellschaftlicher Partner.

 

Die Ergebnisse dieser Studie wollen wir am Freitagnachmittag, 31. März, um 16.00 Uhr im Evangelischen Bildungszentrum Bad Alexandersbad vorstellen und diskutieren.Schlagworte zu Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit

Die Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Rassismus kann sich nicht nur auf Neonazis und ihre Gewalttaten beschränken. Die Entwicklungen der letzten beiden Jahre sind beängstigend im Blick auf die Vorurteile, Ausgrenzungen und Abwertungen von Gruppen in unserer Gesellschaft. Sie stehen im Gegensatz zum Eintreten für Demokratie, Menschenrechte, Toleranz und Respekt. 

Das Bundesprogramm "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" ist über die Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus am Entstehen der bayerischen GMF-Studie beteiligt gewesen. Die Landkreise Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Tirschenreuth, Hof und die Stadt Hof nehmen als sogenannte Partnerschaften für Demokratie am Bundesprogramm "Demokratie leben!" teil. Mit den Aktions- und Initiativfonds und den Jugendfonds stehen in den Partnerschaften für Demokratie Fördermittel für Vereine, Bündnisse, Gemeinden und zivilgesellschaftlich Engagierte bereit, um verschiedene Abwertungen, die Feindlichkeit gegenüber Gruppen anderer Menschen ausdrücken, zu thematisieren und dagegen zu sensibilisieren.

Diskutieren wollen wir Konsequenzen aus den Studienergebnissen für die Praxis

  • in Vereinen und Verbänden
  • in Schulen und Bildungseinrichtungen
  • in Kirchen und Glaubensgemeinden
  • in lokalen Stadt- und Landkreisgesellschaften

Nach der Tagung

Wo

Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum, Markgrafenstr. 34, 95680 Bad Alexandersbad

Wann

Freitag, 31. März 2017, ab 16.00 Uhr

Ablauf (ca. 2 ½ Stunden)

  • ab 16.00 Uhr
    Eröffnung und Begrüßung
    - Pfarrer Andreas Benecker, Leiter des Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum
    - Martin Becher, Leiter Projektstelle gegen Rechtsextremismus
  • ca. 16.15 Uhr
    Präsentation der Studienergebnisse
    - Werner Fröhlich, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • ca. 17.15 Uhr
    Kaffeepause
  • ca. 17.30 Uhr
    World Café: Konsequenzen für die Praxis
    Wir laden Sie ein, an moderierten Thementischen zu diskutieren
  • bis 18.30 Uhr
    Zusammenfassung und Abschlussmoderation
    - Stefan Denzler, Projektleiter "Demokratie leben in der Mitte Europas"

 

direkt im Anschluss trifft sich das Jugendforum der Partnerschaft für Demokratie Wunsiedel i. Fichtelgebirge, das den "Lieferservice Denkanstoß" erpobt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, gleich da zu bleiben und mitzumachen (mehr Infos zum Jugendforum Wunsiedel & AG Vielfalt 31. März 2017)

Teilnehmen

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich.

Einlassvorbehalt: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Download

PDF GMF Forschungsbericht: Download (PDF, ca. 1.5 MB)

pdf Flyer und Programm zu der Veranstaltung "Menschenfeindlichkeit in Bayern" (PDF, ca. 1 MB)

 

Weitersagen facebook

 

Logo Evangelisches Bildungszentrum Bad Alexandersbad Logo Projektstelle gegen Rechtsextremismus

 

 

 

 


Bleiben Sie auf dem Laufenden: Wir informieren vierteljährlich über Aktuelles, Termine und Ausschreibungen in unseren vier Partnerschaften für Demokratie "in der Mitte Europas"

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