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"Aber in vielen Bilderbüchern lernen immer noch Lotta und Paul streiten oder Nein-Sagen, während Ali und Ayshe meistens migrationsspezifische Sonderprobleme haben. Darum werden wir Bücher kennenlernen, in denen sich viele verschiedene Kinder erkennen können, mit ihren jeweiligen Stärken, Handicaps, Haut- und Haarfarben, Erstsprachen, Familienkonstellationen und, und und..." (aus dem Seminarkonzept)

Im November bieten wir Mitarbeitenden aus Kindertagesstätten eine eintägige Fortbildung zu interkulturellen Kinderbüchern an. Besonders in der heutigen Zeit ist es wichtig bereits im Frühkindalter mit Demokratiebildung zu beginnen und für ein Leben in Vielfalt zu sensibilisieren, denn die Kinder von heute entscheiden in naher Zukunft über die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannten in Deutschland Synagogen, wurden jüdische Geschäfte und Wohnhäuser verwüstet, Juden verhaftet oder zu Tode geprügelt. Auch in Hof und Umgebung wurden Juden von Polizei-, SA und SS-Einheiten verhaftet und das jüdische Gotteshaus verwüstet. Über Widerstand von Seiten der nicht-jüdischen Bevölkerung gegen das Pogrom  ist nichts bekannt, lediglich mehrere hundert Schaulustige fanden sich ein (mehr zu den Ereignissen gibt es auf: Die Reichskristallnacht in Hof - von Dr. Arnd Kluge).

Zum Gedenken an die Opfer des Holocausts und an die Verfolgung der Juden und anderer Gruppen im nationalsozialistischen Deutschland, lädt das Hofer Bündnis für Zivilcourage "Hof ist bunt" zu einem Gedenkkonzert mit der Bremer Band "Die Grenzgänger" am Donnerstag, 9. November 2017, ein. Unterstützer sind der DGB Kreis- und Stadtverband Hof / Saale und die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes Hof-Wundsiedel (VVN/BdA) .

Ein Projekt der Koordinierungs- und Fachstelle in Zusammenarbeit mit dem Jungen Theater Hof

In allen vier Partnerschaften für Demokratie in der Mitte Europas laden wir Schulen und Bildungseinrichtungen dazu ein, die beiden politischen Theaterstücke "Dschihad One Way" und "Zigeunerboxer" zu sich zu holen. Aus den Aktions- und Initiativfonds der Partnerschaften werden 80% der Theaterkosten übernommen.

Ziel des Projekts ist es, Jugendliche und junge Erwachsene für das Entstehen und die Entwicklung von Extremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren.

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