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Vor 75 Jahren ist der polnische Arzt und Pädagoge Janusz Korczak in das Konzentrationslager Treblinka deportiert worden und dort mit den Kindern aus seinem Kinderheim ins Gas gegangen. Der Schauspieler Peter Kampschulte liest am Samstag, 5. August 2017, dem angenommenen Todestag Korsczaks, aus Werken von ihm und über ihn. Korczaks pädagogische Erkenntnisse sind in ihrer Aktualität erstaunlich zeitgemäß, darauf wird Nanne Wienands eingehen. Die Veranstaltung findet von 19 bis 20 Uhr im Erika-Fuchs-Haus in Schwarzenbach/Saale (Comic-Museum), statt. Die Veranstaltung wird vom Bundesprogramm "Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert

Wann: Samstag, 5. August 2017 - 19 Uhr
Wo: Erika-Fuchs-Haus - Bahnhofstraße 12, 95126 Schwarzenbach an der Saale

Die TV-Moderatorin und Schriftstellerin Mo Asumang schildert in ihrem Buch "Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Neonazis" ihre Erfahrungen mit Rassismus. Vom 18. bis 20 Juli liest sie daraus in mehreren Partnerschaften für Demokratie.

Mo Asumang, Tochter einer Deutschen und eines Ghanaers, wagt ein spektakuläres und einzigartiges journalistisches Experiment. Mutig und entschlossen sucht sie die offene Konfrontation mit rechten Hasspredigern - unter 3000 Neonazis auf dem Berliner Alexanderplatz, bei einem rechten Star-Anwalt, unter braunen Esoterikern, auf einer Neonazi-Dating-Plattform, ja sogar bei Anhängern des Ku-Klux-Klan in den USA. Sie begegnet Menschen, die sie hassen - und entlarvt sie dadurch.

Vortrag in Hof am Dienstag, 11. Juli 2017 - 18.00 Uhr im Jugendverbändehaus

 

Die Fantasyserien "Game of Thrones" fasziniert Millionen von Zuschauer*innen auf der ganzen Welt. Sie nehmen teil am Schicksal der Hauptfiguren im gnadenlosen Kampf um die Vorherrschaft: Dabei geht es um Macht - kein Anwärter auf die Herrschaftsposition hat eine Chance, wenn er oder sie sich über Funktionsweise und Natur der Macht Illusionen macht. Daher wird die Frage, was "Macht" eigentlich ist und wie man sie erfolgreich erlangt, immer wieder in der Serie thematisiert.

 Das ist auch Politikwissenschaftler*innen aufgefallen, die hier das mehrheitlich zu Furcht und Gewalt neigende"Paradigma des Realismus" am Werk sehen.

Der Münchner Philosoph Dr. Peter Seyferth erläutert, weshalb dieses Verständnis von Macht zu einseitig ist.

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