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Heribert Prantl, Mitglied der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung, spricht am Mittwoch, 21. Juni 2017, in Münchberg. Das Thema seines Vortrags lautet "Heimat in flüchtigen Zeiten". Der Jurist, Journalist und Autor zahlreicher Bücher ist bekannt für seine scharfsinnigen Kommentare und Leitartikel zu gesellschaftlichen Entwicklungen und politischen Geschehnissen.

Prantl macht sich Gedanken über die "Kraft der Provinz" und über die Frage, was Globalisierung, Populismus, Flucht und Heimat miteinander zu tun haben. "Er bringt das Kunststück fertig, eher konservativ geprägte Begriffe wie Heimat und Provinz nicht fallen zu lassen, sie aber auch nicht zu überhöhen, sondern sie in seinem demokratischen und weltoffenen Weltbild zu beheimaten", schreibt das veranstaltende Evangelische Bildungswerk im Dekanat Münchberg.

Die Israelitische Kultusgemeinde Hof lädt am 18. Juni 2017 erstmals zu einer öffentlichen Feier des jüdischen Wochenfests ein, dem Schawuot (hebräisch für "Wochen"). Das Schawuot-Fest hat verschiedene Bedeutungen, u.a. als Erntedankfest und als Gedenktag der Offenbarung der Zehn Gebote am Berge Sinai. Geplant sind traditionelle Speisen, musikalische Darbietungen und Lesungen.

Eingeladen sind sowohl Mitglieder der Israelitischen Kultusgemeinde als auch Nicht-Juden. Damit soll zum interreligiösen Dialog in Hof beigetragen werden.

Er selbst hat als Kind das KZ Theresienstadt überlebt und es sich später zu einer Art Lebensaufgabe gemacht, seine Erfahrungen damals, aber auch heute, vor allem den jüngeren Menschen zu überliefern: Pavel Hoffmann spricht im Hofer Rathaus zum Thema "Antisemitismus heute – ein Zeitzeuge berichtet". "Es ist etwas sehr besonderes, dass ein Zeitzeuge nicht nur die eigene Geschichte erzählt, sondern auch den Antisemitismus heute beleuchtet", so Daniel Müller, Leiter der ehrenamtlichen Initiative "Zeugen der Zeitzeugen".

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