© Bundesjugendring | flickr.com | CC BY-NC 2.0

Wie gelingt die berufliche Integration von Geflüchteten? Diese Frage steht bei der Demokratiekonferenz in Marktredwitz am kommenden Montag, 26. September 2016, im Vordergrund.

Zu dem Thema werden zwei Experten der Arbeitsagentur und der Handwerkskammer sprechen, bevor in einem moderierten Dialog die Teilnehmenden der Konferenz zu Wort kommen sollen. Veranstaltet wird die Koferenz im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, an dem der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge als Partnerschaft für Demokratie beteiligt ist.

Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Fortbildung für pädagogische Fachkräfte, die sich an Lehrer/-innen und Pädagog/-innen aus den vier Partnerschaften für Demokratie in den Landkreisen Wunsiedel i. Fichtelgebirge, Tirschenreuth, Hof und der Stadt Hof richtet.

Ziel der 10-tägigen Qualifizierung mit dem Namen "Handlungskonzept zum Umgang mit rechtsextrem orientierten / gefährdeten Jugendlichen" (Hako_reJu) ist es, Pädagog/-innen Möglichkeiten an die Hand zu geben, verantwortlich mit rechtsextrem gefährtdeten und orientierten Jugendlichen in der Schule sowie in der offenen Jugendarbeit umgehen zu können - denn "die Rechten" einfach auszuschließen, löst in der Regel nicht das Problem. Trotzdem gilt es, Grenzen aufzuzeigen und für Demokratie und Menschenrechte einzutreten. Anmeldung noch bis Freitag, 30. September 2016 Freitag, 14. Oktober 2016 (verlängert!)

Schwerpunkt: Soziale Bewegung von Rechts? Menschenfeindliche Mobilisierung in Medien und Jugendkulturen

Der Autor und Experte für Rechtsextremismus Henning Flad von der Diakonie Deutschland wird am Donnerstag, 14. Juli 2016, einen Vortrag halten zum Thema "Soziale Bewegung von Rechts? Menschenfeindliche Mobilisierung in Medien und Jugendkulturen." Der Vortrag findet statt im Rahmen der Demokratiekonferenz der lokalen Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Hof.

In Kirchenlamitz organisierte der Unterstützerkreis für Flüchtlinge ein Musical mit Kindern aus Syrien und Kirchenlamitz. Ein wichtiger Baustein des Projekts war es zum einen, dass die Kinder sich während der Vorbereitungen und Proben besser kennenlernen und Anerkennung erfahren. Darüber hinaus beförderte das Musical mit der öffentlichen Aufführung und der Beteiligung der Eltern (Kostümgestaltung) auch die Kontakte der beteiligten Erwachsenen. Dazu schreibt die Frankenpost:

Das Stück bot nicht nur abwechslungsreiche Unterhaltung, sondern hatte zugleich Integrationscharakter. Das Projekt des Kirchenlamitzer "Unterstützerkreises für syrische Kriegsflüchtlinge" hatte zum Ziel, das Miteinander der heimischen und syrischen Kinder zu fördern. Und wie sich zeigen sollte: Musik ist völkerverbindend.

Gefördert wurde das Kindermusical von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wunsiedel aus dem Fördermitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Den ganzen Bericht finden Sie auf www.frankenpost.de (09.06.2016)

Anlässlich des islamischen Fastenmonats Ramadan lädt die türkisch-islamische DiTiB-Gemeinde zu Hof ein zu einem öffentlichen Fastenbrechen in der Freiheitshalle. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger aus Hof und Umgebung. Als ein interreligiöses Fest für Muslime und Nicht-Muslime wirbt es für Toleranz und gibt Gelegenheit, um miteinander ins Gespräch zu kommen und Vorurteile abzubauen.

Das Fastenbrechen ist eine Maßnahme der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Hof, die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert wird. Das Fest beginnt am Sonntag, 19. Juni 2016, um 16.30 Uhr in der Freiheitshalle Hof.

"Dschihad One-Way" heißt das neue Stück des Jungen Theater Hof, das am 10. Juni in Hof uraufgeführt wird.

Auf einer wahren Begebenheit beruhend, rekonstruiert die Spurensuche das kurze Leben und die Radikalisierung des deutschen Konvertiten David G. alias Abduallah Dawud al Almani („der Deutsche“): Der 19-Jährige war von Kempten im Allgäu in den Bürgerkrieg nach Syrien gezogen und kämpfte auf der Seite von Islamisten, bis er Medienberichten zufolge Ende 2013 getötet wurde.

Das Theaterstück ist ein Projekt der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Hof und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

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