© Bundesjugendring | flickr.com | CC BY-NC 2.0

In Kirchenlamitz organisierte der Unterstützerkreis für Flüchtlinge ein Musical mit Kindern aus Syrien und Kirchenlamitz. Ein wichtiger Baustein des Projekts war es zum einen, dass die Kinder sich während der Vorbereitungen und Proben besser kennenlernen und Anerkennung erfahren. Darüber hinaus beförderte das Musical mit der öffentlichen Aufführung und der Beteiligung der Eltern (Kostümgestaltung) auch die Kontakte der beteiligten Erwachsenen. Dazu schreibt die Frankenpost:

Das Stück bot nicht nur abwechslungsreiche Unterhaltung, sondern hatte zugleich Integrationscharakter. Das Projekt des Kirchenlamitzer "Unterstützerkreises für syrische Kriegsflüchtlinge" hatte zum Ziel, das Miteinander der heimischen und syrischen Kinder zu fördern. Und wie sich zeigen sollte: Musik ist völkerverbindend.

Gefördert wurde das Kindermusical von der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wunsiedel aus dem Fördermitteln des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Den ganzen Bericht finden Sie auf www.frankenpost.de (09.06.2016)

"Dschihad One-Way" heißt das neue Stück des Jungen Theater Hof, das am 10. Juni in Hof uraufgeführt wird.

Auf einer wahren Begebenheit beruhend, rekonstruiert die Spurensuche das kurze Leben und die Radikalisierung des deutschen Konvertiten David G. alias Abduallah Dawud al Almani („der Deutsche“): Der 19-Jährige war von Kempten im Allgäu in den Bürgerkrieg nach Syrien gezogen und kämpfte auf der Seite von Islamisten, bis er Medienberichten zufolge Ende 2013 getötet wurde.

Das Theaterstück ist ein Projekt der Partnerschaft für Demokratie in der Stadt Hof und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.

Der Kreisjugendring Tirschenreuth und der FC Bayern Fanclub "Stiftland-Bazis" Schönkirch präsentieren vom 01. bis zum 05. Juni die Wanderausstellung "Verehrt – Verfolgt – Vergessen: die Opfer des Nationalsozialismus beim FC Bayern München". Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen 56 Vereinsmitglieder, die aus antisemitischen oder politischen Gründen fliehen mussten oder von den Nazis deportiert wurden.

Die Ausstellung mit informativem Rahmenprogramm ist ein Projekt der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Tirschenreuth und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit" gefördert.

Warum fliehen Menschen aus ihrer Heimat und machen sich auf die lange und gefährliche Reise in eine ungewisse Zukunft? Dieser Frage geht in Selb ein Theaterprojekt mit 14 jungen Menschen nach, die ihre ganz persönliche Geschichte erzählen.

Donnerstag, 12. Mai 2016, 19.30 Uhr
im Jugend- und Kulturzentrum JAM (Karl-Marx-Str. 6, 95100 Selb)

Am 21. Mai 2016 lädt die DITIB-Gemeinde in Marktredwitz ein zu einem Tag der Begegnung der Kulturen: Los geht es um 12 Uhr mit einem Umzug von der Süleymaniye-Moschee zum Auenpark. Die Besucherinnen und Besucher erwartet dort ein buntes Programm mit vielen Darbietungen und Aktionen. Der "Tag der Kulturen" wird als ein Projekt der Partnerschaft für Demokratie im Landkreis Wunsiedel im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Auf Einladung des "Runden Tischs für Demokratie und Toleranz in Arzberg" zeigte die Hilfsorganisation "Franken Konvoi" Bilder und Eindrücke von der "Balkanroute" aus dem Blickwinkel von Helfern und Flüchtlingen. Die Frankenpost schreibt dazu:

Die Fotos zeigen Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung, Lager, in denen es "Ratten besser ergeht" - so lautet eine Überschrift. Kinder, die in eisiger Kälte auf Gräbern schlafen, unbeschreibliche hygienische Zustände, Hunger und überall Schlamm. Das sind Eindrücke aus den Flüchtlingcamps, die "Franken Konvoi" festgehalten hat und die jeden sprachlos machen. Der Fotograf Tom Geisbüsch hat die ehrenamtliche Organisation spontan gegründet, zusammen mit internationalen Mitgliedern besuchten Helfer zuerst Camps in Serbien und Kroatien. Das Lager in Dünkirchen war ihre letzte Station - auch hier herrscht unbeschreibliches Elend. Und das mitten in Europa.

Den gesamten Artikel gibt es nachzulesen auf frankenpost.de (externer Link, Stand: 27.04.2016).

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