© Bundesjugendring | flickr.com | CC BY-NC 2.0

Er selbst hat als Kind das KZ Theresienstadt überlebt und es sich später zu einer Art Lebensaufgabe gemacht, seine Erfahrungen damals, aber auch heute, vor allem den jüngeren Menschen zu überliefern: Pavel Hoffmann spricht im Hofer Rathaus zum Thema "Antisemitismus heute – ein Zeitzeuge berichtet". "Es ist etwas sehr besonderes, dass ein Zeitzeuge nicht nur die eigene Geschichte erzählt, sondern auch den Antisemitismus heute beleuchtet", so Daniel Müller, Leiter der ehrenamtlichen Initiative "Zeugen der Zeitzeugen".

Nächstes Treffen für das Jugendforum im Landkreis Tirschenreuth am Freitag, 28. April 2017

Am 30. März 2017 war der Auftakt zum neuen Jugendforum Tirschenreuth im Landratsamt: 15 Jugendliche aus Tirschenreuth, Erbendorf, Waldsassen und Mitterteich waren der Einladung gefolgt, um sich gemeinsam für die Region und die Belange Jugendlicher einzubringen. Die landkreisweite Vernetzung steht zunächst für alle Beteiligten im Mittelpunkt. Das nächste Treffen findet bereits am kommenden Freitag, 28. April 2017 ab 17:30 im „Kulturspeicher“ des Rathauses Erbendorf statt.

Ein Projekt der Koordinierungs- und Fachstelle in Zusammenarbeit mit dem Jungen Theater Hof

In allen vier Partnerschaften für Demokratie in der Mitte Europas laden wir Schulen und Bildungseinrichtungen dazu ein, die beiden politischen Theaterstücke "Dschihad One Way" und "Zigeunerboxer" zu sich zu holen. Aus den Aktions- und Initiativfonds der Partnerschaften werden 80% der Theaterkosten übernommen.

Ziel des Projekts ist es, Jugendliche und junge Erwachsene für das Entstehen und die Entwicklung von Extremismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zu sensibilisieren.

Frankenpost: "Viele Bayern lehnen Muslime ab" vom 04.04.2017 (PDF, ca. 3,6 MB)

Vortrag und Diskussion am 31. März 2017 im EBZ Bad Alexandersbad

Seit etwa 15 Jahren steht der Begriff Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (kurz: GMF) dafür, abwertende und diskriminierende Einstellungen und Haltungen zu messen und zu analysieren. Im Sommer 2016 hat die Ludwig-Maximilians-Universität München die erste Studie zu GMF in Bayern durchgeführt − unterstützt durch ein breites Bündnis gesellschaftlicher Partner.

Es geht um Freundschaft, um Armut, um Ausgrenzung, Politik, Mitmenschlichkeit, Erinnern, Vergessen, Interkulturalität, um Ängste, Ablenkung, Feigheit - und am Ende um ... Mord? oder Tötung auf Verlangen? oder um einen Tötungsbefehl? In einer Stunde kann es um so Vieles gehen.

Dominique Bals, Schauspieler am Theater Hof, bringt das Kunststück fertig, in seinem Stück über seine Freundschaft mit "Ruki", dem Zigeunerboxer, alle Themen zu vereinen. Wie war das mit Ruki? Die Geschichte, an die Bals erinnert, ist Realität in den späten 1920er Jahren. Wirkliche Realität, denn den jungen Boxer Johann Trollmann gab es tatsächlich, und in Berlin-Kreuzberg steht ein Erinnerungsstein für ihn. 1933 wurde Trollmann Deutscher Meister im Halbschwergewicht, doch einige Tage später wurde ihm der Titel wieder aberkannt - Trollmann habe "undeutsch" geboxt.

Filmvorführungen am 22. und 29. März in HofFilmplakat

Das Hofer Bündnis für Toleranz "Hof ist bunt" zeigt die beiden ergreifenden Filme "Die Passagierin" und "Die Springdeckeluhr" im Scala-Kino (Wörthstraße 4, 95028 Hof). Der Eintritt ist jeweils frei und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert. Beide Filme unterstützen es, die öffentliche Diskussion um Kontinuitäten und Brüche des historischen Nationalsozialismus zum bundesdeutschen Rechtsextremismus aufrecht zu erhalten. Befördert wird damit die Sensibilität gegenüber rechtsextremen und menschenfeindlichen Haltungen:

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