© Bundesjugendring | flickr.com | CC BY-NC 2.0

Am Freitag, 15. April 2016, gründen Jugendliche aus dem Landkreis Hof das neue Jugendforum für das Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Dem Gründungstreffen geht eine Zukunftswerktstatt voraus, um Kritikpunkte und mögliche Projekte für mehr Beteiligung und Demokratie zu benennen.

Der Landkreis Hof nimmt seit 2015 als lokale Partnerschaft für Demokratie am Bundesprogramm „Demokratie leben!“ teil, das ein gewaltfreies und vielvältiges Zusammenleben fördern will. Ein Schwerpunkt ist dabei die politische Beteiligung von Jugendlichen, die erstmals selbst über Fördergelder in Höhe von 5.000 Euro entscheiden dürfen. Das Forum steht allen Jugendlichen ab 14 Jahren offen, die das demokratische Miteinander verbessern und sich gegen Rassismus engagieren wollen. Das Gründungstreffen beginnt um 15 Uhr in den Räumen des Kreisjugendrings in Konradsreuth (Hofer Straße 5, 95176 Konradsreuth).

Am Walter-Gropius-Gymnasium Selb ist in der kommenden Woche bis zum Freitag, 22. April 2016, eine Wanderausstellung über den Widerstand der Weißen Rose gegen den Nationalsozialismus zu sehen. Eröffnet wird die Ausstellung mit einer öffentlichen Aufführung des Theaterstücks „Sophie Scholl - Innere Bilder“ am Montagabend, 18. April 2016, im Atrium des Gymnasiums um 19 Uhr.

Die Geschichte der Weißen Rose um die Geschwister Hans und Sophie Scholl ist auch über 70 Jahre nach deren gewaltsamen Tod ein Symbol für beispielhafte Zivilcourage und Widerstand gegen die Hitler-Diktatur. Bis heute steht der Widerstand der Münchner Studenten sinnbildlich für die Notwendigkeit, sich gegen Unrecht und Unmenschlichkeit aufzulehnen und persönliches Gewissen über willkürliches Recht zu stellen.

Der Verein "Zuflucht in Selb" veranstaltete mit Unterstützung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" eine Szenische Lesung zum Thema "Heimat und Exil" im JAM Haus der Generationen. Ziel des Abends war es, einen Verständnis von Exil- und Fluchtsituationen sowie zur Reflexion des Heimatbegriffs von Geflüchteten und Ortsansässigen beizutragen. Eine Pressebricht dazu ist nun in der Frankenpost erschienen:

Viele der Zuhörerinnen und Zuhörer hatten Tränen in den Augen und konnten wohl jetzt erst wirklich nachempfinden, was es heißt, die Heimat aufgeben zu müssen. Besonders eindringlich machte dies Ali Issa spürbar, der eine flammende Rede für seine Heimat Syrien hielt, bei deren Zerstörung die ganze Welt tatenlos zusieht.

Den ganzen Artikel finden Sie auf: frankenpost.de (externer Link, leider kostenpflichtigen)

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